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Änderungen im Mai bei Aldi, Lidl und Co.

Im Mai gibt es eine wichtige Änderung in Supermärkten und Discountern. Diese kommt den Verbrauchern zugute. Die Preisangaben am Regal werden aufgrund eines neuen Gesetzes ab 28. Mai 2022 geändert. Von da an müssen Einzelhändler einen vereinfachten Grundpreis angeben.

Dadurch wird den Verbrauchern eine bessere Preistransparenz ermöglicht und Vergleiche vereinfacht. Bislang haben Supermärkte wie Lidl, Aldi und Rewe den Grundpreis nach 100 Gramm, 100 Millilitern, einem Liter oder einem Kilo angegeben. Ab Mai gibt es dann nur noch die Angabe je Kilo oder je Liter. Dies ist in einer Änderung der Preisangabenverordnung vorgegeben.

Mehr Informationen dazu erhalten Sie hier: Neues Gesetz – Ab Mai ändern Aldi, Lidl, Rewe und Edeka die Preisschilder – Sie profitieren davon

Neue Angaben bei Ermäßigungen

Die neue Preisangabenverordnung ändert auch die Angabe von Preisermäßigungen. Wird ab 28. Mai ein Preis ermäßigt, muss nun auch der niedrigste vorherige Gesamtpreis angegeben werden. Also wird nicht nur der reduzierte Preis angegeben, sondern auch der Preis, der innerhalb der letzten 30 Tage vor der Ermäßigung verlangt wurde.

Eine Ausnahme sind allerdings Waren, die kurz davor sind, abzulaufen. Bei Produkten wie Obst, Gemüse und Brot reicht es, wenn ein Prozent-Schild auf die Ware geklebt wird. Zuvor mussten die Einzelhändler den vorherigen und den neuen Preis angeben. Durch diese Änderung soll es weniger Lebensmittelverschwendung geben.

Aufladen von Elektroautos

Im Rahmen der neuen Preisangabenverordnung müssen nun auch die Preisangaben beim Aufladen von Elektrofahrzeugen neu festgelegt werden. Wer an einer öffentlichen Ladesäule Verbrauchern das Aufladen von E-Fahrzeugen nach der Ladesäulenverordnung anbietet, muss den Arbeitspreis am Ladepunkt oder der unmittelbaren Nähe angeben. Dies ist allerdings auch durch eine Website oder dem Display eines mobilen Endgerätes möglich.

Wahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen

Im Mai werden in Deutschland zwei neue Landtage gewählt. Am 8. Mai findet die Landtagswahl in Schleswig-Holstein statt, bei der 16 Parteien antreten. Neben den bereits im Landtag vertretenen Parteien CDU, SPD, Grüne, FDP, AfD und SSW ließ der Landeswahlausschuss unter anderem auch Die Partei, Zukunft, die Basis, die Humanisten, Gesundheitsforschung, die Tierschutzpartei und Volt zu. Außerdem treten beispielsweise Linke, die Piratenpartei und die Freien Wähler an.

Hier finden Sie mehr Informationen zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein:

Landtagswahl in Schleswig-Holstein – Mehr Gas im Restwahlkampf: Grüne legen Sofortprogramm vor 

Am 15. Mai wird zudem ein neuer Landtag in Nordrhein-Westfalen gewählt. 13 Millionen Wähler können an diesem Tag ihr Kreuz setzen. Wenige Wochen vor der Landtagswahl in NRW gibt es ähnlich viele Kandidaten wie bei der Wahl 2017. Das teilte die Landeswahlleitung am 14. April mit. Insgesamt würden sich 1375 Frauen und Männer um ein Landtagsmandat bewerben, so Landeswahlleiter Wolfgang Schellen. Bei der vergangenen Landtagswahl vor fünf Jahren seien es 1329 gewesen. Auf den 29 Landeslisten der Parteien treten demnach insgesamt 870 Listenbewerber an. 2017 seien es 934 gewesen. Bei den Direktkandidaten sind es 1115 auf den Stimmzetteln der Wahlkreise. Vor fünf Jahren waren es noch 967.

Hier finden Sie mehr Informationen zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen: Landtagswahl in NRW 2022 – FDP möchte Verfassung in Nordrhein-Westfalen ändern



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