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Das erfahren Sie in diesem Ratgeber

  1. So verschaffen Sie sich bei einer Trennung den Überblick
  2. Das sollten Sie bei der Scheidung beachten
  3. In 7 Schritten zur finanziellen Klarheit
  4. Trennung und Finanzen: die Checklisten
  5. Vorsicht, Kostenfallen! So sparen Sie bei Trennung und Scheidung Geld

1. So verschaffen Sie sich bei einer Trennung den Überblick

Wenn es zusammen wirklich nicht mehr geht, dann ist eine Trennung der richtige Weg. 150.000 Scheidungen verzeichnete die Statistik zuletzt pro Jahr für Deutschland.

Sehr wahrscheinlich werden Ihnen dabei unzählige Themen und Einzelheiten durch den Kopf gehen – umso wichtiger ist es, den finanziellen Überblick zu behalten und sich in einem ersten Schritt auf vier besonders wichtige Aspekte zu konzentrieren:

  1. Halten Sie das Trennungsdatum exakt fest! Der Tag Ihrer Trennung wird im Verlauf der Scheidung und aller Folgen noch essentielle Bedeutung erlangen. Ihre Scheidung kann in der Regel erst nach genau einem Jahr der Trennung erfolgen. Das fordert das deutsche Recht so. Hinweise wie „irgendwann im Januar“ helfen da nicht weiter, es muss schon konkret fixiert sein. Ansonsten scheitert die Scheidung vor Gericht und Sie müssen bei einem ungeklärten oder strittigen Trennungsdatum womöglich in die Verlängerung der Trennung gehen. Bedenken Sie: Wirklich getrennt leben Sie erst dann rein rechtlich voneinander, wenn kein gemeinsames Wirtschaften, Essen, Einkaufen, Wäsche waschen, Schlafen im selben Zimmer usw. mehr stattfindet. Gefordert ist die „Trennung von Tisch und Bett“. Halten Sie diesen Tag der Entscheidung fest, etwa mit einem schriftlich verfassten Memo. Noch besser ist eine gemeinsame Vereinbarung unter Partnern über den Zeitpunkt der Trennung, die beide unterschreiben. Das gilt auch für den Fall, dass sie noch für eine gewisse Übergangszeit zusammen in einer Wohnung leben müssen.
  2. Unterlagen sichten und sammeln. Zu den wichtigsten Papieren zählen: Ausweis, Pass, Führerschein, Geburtsurkunde, Heiratsurkunde, Arbeitspapiere, Versicherungsunterlagen, Fahrzeugschein für das Auto, Zeugnisse, behördliche Bescheide, Kontoauszüge und (Kauf-) Vertragsunterlagen, Gehaltsnachweise (Entgeltabrechnung, Steuerbescheid, Krankmeldungen). Kopieren Sie ebenfalls gemeinsame Verträge, wie Darlehensverträge, Versicherungen, Kontounterlagen oder Leasingverträge. Falls Sie Kinder haben, auch deren Unterlagen gleich mit kopieren. Sind Sie sich untereinander einig, dann erhält jeder Partner davon eine Kopie und Sie bewahren zunächst gemeinsam in einer für Sie beide zugänglichen Mappe die Originaldokumente auf. Diese Aufgabe kann auch ein gemeinsamer Freund übernehmen und die Mappe können Sie zum Beleg zur Sicherheit auch vorher fotografieren.
  3. Was soll mit den Kindern passieren? Zum „Umgang“ und Sorgerecht. Sie sollten frühzeitig klären, bei welchem Elternteil die Kinder in Zukunft wohnen sollen (und auch wohnen wollen!). Bedenken Sie auch die Folgen eines möglichen Schul- oder Kindergartenwechsels für die Kids und ihre Freundschaften. Gleichzeitig sollten Sie eine Regelung über das Besuchsrecht (den „Umgang“) des nicht betreuenden Elternteils miteinander vereinbaren. Alle Fragen der elterlichen Sorge (z.B. Schulbesuch, Arztbehandlungen, Ausbildung etc.) sind trotz der Trennung weiterhin gemeinsam zu klären.
  4. Die Geld-Kreisläufe voneinander trennen. Sie sollten nach der beschlossenen Trennung schnell mit einem Konto auf eigenen finanziellen Füßen stehen. Also: Eigenes (Giro-)Konto einrichten, Vollmachten des Partners widerrufen und den Überziehungsrahmen bei gemeinsamen Konten sofort stoppen und auf Null setzen. Sonst haften Sie gemeinsam weiter für Abbuchungen des anderen. Weiter laufende Geldeingänge auf gemeinsamen Konten nun auf das eigene Konto umleiten. Klären Sie, wie eventuelles Guthaben oder auch Schulden eines gemeinsamen Kontos aufgeteilt oder verwaltet werden soll. Wenn möglich „Oder-Konten“ (einer von beiden Partnern entscheidet) in „Und-Konten“ (nur beide entscheiden gemeinsam) umwandeln oder diese ganz auflösen.

2. Das sollten Sie bei der Scheidung beachten

Eine Scheidung in Deutschland ist keine schnelle Sache, sie dauert meist zwischen sechs und zwölf Monaten ab Einreichen des Scheidungs­antrags  – und dafür ist ein Anwalt nötig. Aber es genügt prinzipiell ein einziger Anwalt für beide Partner, es müssen also nicht zwei Juristen bezahlt werden. Oft vergehen bereits Monate, bis allein die Informationen für den Versorgungs­ausgleich, also den Ausgleich der jeweiligen Renten­ansprüche, vom zuständigen Versorgungs­träger einge­holt sind.

Beschaffen Sie deshalb am besten im Vorfeld diese Unterlagen. Alternativ können Sie in einer notariellen Vereinbarung auf den Versorgungs­ausgleich verzichten. Um das Verfahren zu beschleunigen können Sie auch den Versorgungsausgleich, den Unter­halt und den Zugewinn­ausgleich vom eigentlichen Scheidungs­verfahren trennen. Sie können diese Punkte im Streitfall immer noch später gerichtlich in eigenen Verfahren klären lassen.

Der Streit­wert entscheidet dann über die Kosten der Scheidung, der sich am Einkommen und Vermögen der ehemaligen Partner bemisst. Falls beide Partner berufs­tätig sind, wird ihr zusammenge­rechnetes Netto­einkommen von drei Monaten als Wert zugrunde gelegt.


Dazu ein Beispiel: Verdient der Ehegatte beispielsweise 4000 Euro netto im Monat, die Ehefrau 3000 Euro und beide verfügen über ein Vermögen von 300.000 Euro, haben zwei Kinder und streben keinen Versorgungsausgleich an, dann kostet die Scheidung 3106 Euro für den Anwalt und 974 Euro für das Gericht. Das gilt für den Fall einer einvernehmlichen Lösung. Steht hingegen eine strittige Scheidung bevor und soll der Versorgungsausgleich mit einbezogen werden, dann springen die Kosten auf 7744 Euro.


Wichtig ist es, schon während der Trennungs­zeit separate Konten zu unterhalten. Sollten beide Partner weiter aus einer Kasse wirtschaften, kann dies vom Gericht als Indiz gegen Ihre echte Trennung gewertet werden und die Trennungszeit kann von Neuem beginnen.

Zum Wohnen haben beide Partner gleichermaßen ein Anrecht auf die bisherige Wohnstätte. Das gilt vor allem dann, wenn beide den Miet­vertrag unter­schrieben haben oder ihnen zusammen ein Haus oder eine Wohnung gehört.

Trennung und Scheidung ändern in Bezug auf Kinder nichts daran, dass beide Eltern­teile weiter das gemein­same Sorgerecht besitzen. Sie sollten dann auch gemein­sam entscheiden. Ist eine Einigung über den Aufenthalts­ort und andere die Kinder betreffende Fragen nicht möglich, darf jeder Partner vor Gericht einen Antrag auf Allein­sorge stellen.

Den Unterhalt in der Trennungs­zeit dürfen beiden Partner voneinander fordern. Voraussetzung: Sie sind außer­stande, sich selbst zu finanzieren. Zahlen muss der andere immer nur dann, wenn sein eigener Unterhalt dadurch nicht gefährdet wird.

Ist ein ehemaliger Partner nach der Trennung oder Scheidung zur Unterhaltszahlung verpflichtet, so richtet sich die Höhe nach den finanziellen Verhält­nissen während der Ehe und wird dabei quasi eingefroren. Spätere Gehaltssprünge oder Karrieren wirken sich nicht auf die ehemalige Ehe und auf den zu zahlenden Unterhalt aus.

Ansprüche auf Rente, Pension oder Betriebsrenten, die jeder Partner während der Ehe für sich aufgebaut hat, werden unter­einander über den sogenannten Versorgungs­ausgleich ausgeglichen. Bekam ein Partner mehr als der/die andere und erzielte er/sie daher höhere Renten- oder Pensions­ansprüche, muss er/sie die Hälfte der Differenz zu den Ansprüchen seines Ex-Partners abtreten. Die Auszahlung beginnt im Alter, sobald die Rentenzah­lungen oder Pensionen fällig werden.

Haben beide Partner gemein­sam Kredite aufgenommen, so haften sie auch über die Trennung hinaus gemein­sam für eine Rück­zahlung. Sollte einer seinen Anteil nicht zahlen können, dann darf die Bank den anderen Ex-Partner heranziehen. Falls das Einkommen nach der Trennung nicht mehr reicht, um die Kreditraten zu zahlen, und die Bank auch nicht mit sich verhandeln lässt, sollten Sie eine Schulden- und Insolvenzberatung kontaktieren. Manchmal ist im Notfall dann ein Antrag auf eine Verbraucherinsolvenz­ die einzig realistische Lösung.

Trennen Sie auch Ihre Kommunikation voneinander. Gemeinsame Abos von Streaming-Diensten, Handy-SIM-Karten, Whatsapp-Gruppen, Abonnements von Zeitungen und Zeitschriften oder gemeinsame Lieferdienste sollten schnellstens nach dem Trennungsdatum beendet und möglicherweise in Einzel-Verträge umgewandelt werden.

Die Kunst des Aufteilens gilt im übrigen auch für Kühlschrank, Wasch­maschine, Staubsauger, Wohnungs­einrichtung und andere Gegen­stände, die man während der Ehe gemein­sam genutzt hat: Sämtliche dieser Gegenstände, die ein Partner mit in die Ehe oder Lebenspartnerschaft einge­bracht oder gekauft hat, gehören allein ihm. Er kann die Sachen im Trennungsfall behalten beziehungsweise mitnehmen. Was die Partner jedoch gemein­sam ange­schafft haben, gehört im Rahmen der Zugewinn­gemeinschaft auch beiden. Wer was bekommt, ist ihre Aufgabe zu klären. Im Zweifel entscheidet sonst das Familiengericht über jedes Beistell-Tischchen. Wurde ein Auto gemeinsam angeschafft, so hängt es davon ab, wie und von wem es bisher wie häufig genutzt wurde. Gehört das Haus oder die Wohnung beiden je zur Hälfte, bleibt es auch nach der Trennung und Scheidung bei den bisherigen Eigentums­verhält­nissen. Verkauft werden kann die Immobilie nur, falls beide Partner damit einverstanden sind. Erst nach Ablauf des Trennungs­jahrs, spätestens jedoch nach der Scheidung, kann der Verkauf des Hauses auch gegen den Willen eines Part­ners durch­gesetzt werden.

Die alten Versicherungen gelten in der Regel unverändert bis zum Vollzug der Scheidung. Die Trennungs­zeit ändert daran zunächst nichts. Lediglich bei der Hausrat­versicherung für die Familien­wohnung wäre zu beachten, dass der ausziehende Partner eine neue Police für seine neue Wohnung benötigt. Bei dem Partner, der in der früheren Ehewohnung bleibt, mindert sich womöglich der zu versichernde Wert und die Police sollte daher angepasst werden.

Vor dem Scheidungs­termin gehören dann ebenso alle Versicherungen auf den Prüf­stand. Wichtig: ab der Scheidung erlischt der Anspruch auf die günstige Mitversicherung in der gesetzlichen Kranken­versicherung. Wer bisher über seinen Ex-Partner mitversichert war, muss inner­halb von drei Monaten nach der Scheidung eine eigene Kranken­versicherung abschließen. Für privat Krankenversicherte ändert sich meist nichts.

Steuerlich ändert das wichtige Trennungsjahr zunächst wenig: Paare dürfen wie bisher eine gemein­same Steuererklärung abgeben und profitieren noch vom günstigen Splitting­tarif. Nach der Scheidung werden Geschiedene wie Singles behandelt. Jeder muss also eine eigene Steuererklärung abgeben.

Wer unter­halts­pflichtig ist, hat die Möglich­keit, auch durch das Real­splitting Steuern zu sparen. Dafür müssen Sie beim Finanz­amt die Anlage U (Unterhalt) zur Steuererklärung abgeben, um bis zu 13.805 Euro pro Jahr für Zahlungen an den Ex-Partner angerechnet zu bekommen. Hinzu kommen noch eventuelle Zahlungen zur Basis-Kranken- und Pflegeversicherung an den Ex-Partner. Der Empfänger muss den Unterhalt bei sich sodann als Einkommen versteuern. Der Unter­halts­verpflichtete muss ihm den steuerlichen Nachteil und andere Nachteile, wie zum Beispiel höhere Schulkosten oder Kita-Gebühren aufgrund seines höheren Einkommens, ausgleichen. Unterm Strich lohnt sich das Real­splitting also für den Unter­halts­zahler, weil er meist einen höheren individuellen Steu­ersatz als der Empfänger hat.

3. In 7 Schritten zur finanziellen Klarheit

Wir fassen die wichtigsten Punkte bei Trennung und Scheidung noch einmal in 7 Schritten zusammen:

1. Wer bleibt, wer zieht aus? Den gemeinsamen Haushalt auflösen. Der Mietvertrag muss von beiden gemeinsam gekündigt werden, falls er auch gemeinsam abgeschlossen wurde. Der Vermieter muss einem Übergang auf nur einen Mieter nicht zustimmen. Dann bleibt nur die gemeinsame Kündigung und jeder sucht sich eine neue Wohnung. Geht es um eine Immobilie, die beide Partner gemeinsam angeschafft hatten, dann stehen sie beide weiter im Grundbuch. Zieht ein Eigentümer aus, kann er/sie von dem verbleibenden Partner Miete verlangen.

 

2. Gemeinsame Konten auflösen. Gemeinschaftskonten am besten gleich nach der beschlossenen Trennung auflösen und eigene Girokonten einrichten. Dazu Daueraufträge und Lastschriftmandate ändern. Ebenso gemeinsame Wertpapierdepots und Kreditkarten, Bezahldienste wie Giropay, Apple Pay oder Paypal ändern, kündigen oder auflösen.

3. Den Trennungsunterhalt abklären. Bevor die Scheidung nach einem Jahr Trennung rechtskräftig wird, hat der Ehepartner mit dem niedrigeren Einkommen in der Regel Anspruch auf Trennungsunterhalt. Aber: Wenn beide Ehepartner kinderlos sind und ihre Einkommen etwa gleich hoch sind, gilt der Anspruch nicht. Der Trennungsunterhalt wird jedoch nicht automatisch gewährt, er muss schriftlich eingefordert werden.

4. Finanzierung der Kinder regeln. Derjenige Partner, der die gemeinsamen minderjährigen Kinder im eigenen Haushalt betreut und versorgt, erfüllt so seine Unterhaltsverpflichtung und deshalb fließt an ihn auch das Kindergeld. Der andere Elternteil muss abhängig von seinem Einkommen, sowie dem Alter und der Anzahl der unterhaltsberechtigten Kinder dann Barunterhalt leisten. Die Höhe bestimmt sich nach der Düsseldorfer Tabelle. Diese finden Sie hier.

5. Noch einmal Steuern sparen. Während der Trennungsphase können Sie sich weiterhin beim Finanzamt im günstigen Splittingtarif veranlagen lassen. Dieser Vorteil entfällt allerdings in dem Jahr, das auf das Kalenderjahr der Trennung folgt. Haben Sie sich zum Beispiel im Dezember getrennt, dann erhalten Sie im Januar des Folgejahres die ungünstigere Steuerklasse I (oder II für Alleinerziehende) zugeteilt.

 

6. Richtig versichern. Bei Hausrat, Haftpflicht, Reise– oder Rechtsschutz sind häufig beide Partner abgedeckt. Das entfällt bis zum Scheidungstermin und der jeweilige Versicherungsnehmer kann die Verträge neu anpassen. Der andere Partner fällt dann einfach aus dem Schutz heraus und muss sich ganz neu absichern. Auch Lebensversicherungen, Kapitallebensversicherung und private Rentenpolicen, häufig den ehemaligen Partner mit absichern, sind anzupassen und zu ändern.

7. Eine neue Rente. Falls Sie in einem möglichen (Ehe-)Vertrag nicht anderes vereinbart hatten, gilt der Zugewinn- und Versorgungsausgleich. Das bedeutet, dass der Vermögenszuwachs, der während der Ehe entstanden ist, zu gleichen Teilen auf beide Partner verteilt wird. Erbschaften und Schenkungen sind allerdings vom Zugewinnausgleich ausgeschlossen. Bei Rentenanwartschaften sind Werte bei den Partnern häufig unterschiedlich hoch, weil sie unterschiedliche Erwerbs- und Beitragsbiografien hatten. Die Differenz der Rentenansprüche wird über den Versorgungsausgleich beigelegt. Dazu zählen Anwartschaften aus der gesetzlichen Rente, wie aus Riester-Verträgen, Betriebsrenten, Versorgungswerken, privaten Rentenversicherungen sowie auch aus Erwerbsunfähigkeitsversicherungen.

4. Trennung und Finanzen: Die Checklisten

  • Eine übersichtliche Checkliste einer professionellen Trennungsberatung mit einem Schwerpunkt auf das Thema finanzielle Klarheit finden Sie unter diesem Link.
  • Eine Alternative ist diese Checkliste des Deubner Fach-Verlags unter dem Portal familienrecht.de.

5. Vorsicht Kostenfalle! So sparen Sie bei Trennungen und Scheidung Geld

Wenn Sie sich mit Ihrem Partner einig sind, können Sie nur den einen unbedingt nötigen Anwalt für das gesamte Verfahren einschalten, um die Scheidung bei Gericht zu beantragen. Das spart schnell 1000 Euro und mehr Anwaltskosten.

Lassen Sie sich zur geplanten Scheidung vorab einen Kostenvoranschlag geben. Das war lange Zeit in Deutschland unüblich, ist aber über Online-Scheidungen und darauf spezialisierte Kanzleien mittlerweile weit verbreitet und völlig kostenlos. Diese finden Sie mit einer einfachen Suche im Internet. Überlegen Sie, ob Sie wirklich einen persönlichen Ansprechpartner von Angesicht zu Angesicht benötigen oder ob Sie darauf nicht verzichten können. Online-Scheidungen werden oft pauschal mit 30 Prozent niedrigeren Kosten veranschlagt und Abzüge für Kinder gibt es meist zusätzlich.

Hohe Kosten können strittige Themen wie die Ermittlung des Versorgungsausgleichs unter den ehemaligen Partnern und des möglichen Zugewinns verursachen. Vor allem, falls Gutachter zur Bewertung der Ansprüche hinzu gezogen werden sollen. Wenn Sie diese Fragen vorab einvernehmlich geklärt haben oder aus der Scheidung (vorerst) ausklammern, dann gelingt die Trennung auch ohne großen finanziellen Aufwand.

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#Immobilien #Recht #Aachen