Deutschland muss Strom sparen: Die Energiekrise zwingt nicht nur dazu, dass beispielsweise Leuchtreklamen nachts ausgeschaltet werden oder dass Schaufenster dunkel bleiben, auch Autofahrer müssen sich jetzt in vielen Fällen umstellen.
Wie „t-online.de“ berichtet, gilt in Deutschland ein Gesetz, wonach Autofahrer an schlecht oder gar nicht beleuchteten Straßen nachts ihr Parklicht anschalten müssen. Da gerade ab Herbst wohl vielerorts das Licht ausbleiben wird, wird diese Regelung nun umso wichtiger für Fahrzeughalter.
Der Grund dafür ist einfach: Mehr Dunkelheit bedeutet im Umkehrschluss auch eine erhöhte Unfallgefahr. Mit dem Anschalten des Parklichts sollen Parkende daher dafür sorgen, dass sie nachts besser von anderen Fahrern gesehen werden können.
Wer Parklicht vergisst, riskiert Teilschuld an Unfällen
Wer das Licht nicht anknipst, riskiert im Falle eines Unfalls sogar eine Teilschuld. In diesem Fall muss ein Anteil am entstandenen Schaden übernommen werden, obwohl man nicht einmal im Auto saß.
Dabei reicht es nicht, sich darauf zu verlassen, am Abend unter einer leuchtenden Laterne zu parken. Viele der Laternen werden nämlich nachts zu einer bestimmten Uhrzeit abgeschaltet. Zu erkennen sind sie an einem roten Ring mit einem weißen Band.
Außerhalb geschlossener Ortschaften muss in solchen Fällen übrigens nicht das Parklicht, sondern das Standlicht angeschaltet werden. Beide haben eine relativ geringe Leuchtkraft, können im Dunkeln aber von nahenden Autofahrern gut erkannt werden.
Das Original zu diesem Beitrag „Wichtiges Auto-Gesetz: Das müssen Sie beachten, wenn Sie nachts parken“ stammt von chip.de.
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