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Schockstarre wegen Paprika! Für das Gemüse zahlen Verbraucher derzeit fast vier Euro pro Stück. Der Kilopreis liegt oft sogar bei fast 11 Euro. Betroffen sind nicht nur Supermärkte und Discounter, sondern auch Gemüsestände auf Wochenmärkte und sogar der Obsthändler um die Ecke. „Das hat mit der Ernte zu tun“, sagt Gemüsehändlerin Maria K., die einen Stand im Münchner Westen betreibt.

Paprika: So teuer ist das Gemüse bei Aldi, Lidl und Co.

Einheitliche Gemüse- und Obstpreise gibt es im Supermarkt und beim Discounter nicht. So variiert die Preisgestaltung je nach Filiale und Anbieter extrem. In der Regel kostet Paprika aus konventionellem Anbau derzeit zwischen 7,99 und 11,99 Euro pro Kilo. Bio-Paprika erreicht sogar die 15-Euro-Marke pro Kilo. Da eine Paprika etwa 160 Gramm wiegt, sind Preise zwischen 1,90 und 2,60 Euro kein Einzelfall.

In einer Aldi-Süd-Filiale im Münchner Norden und in einer benachbarten Lidl-Filiale zahlen Verbraucher für die 3er-Packung Paprika Mix aus Spanien 4,95 Euro. Bei Rewe gab es die 3er-Packung aus Marokko für 6,99 Euro. Beim Gemüsehändler um die Ecke sind Stückpreise von drei Euro (Bio-Anbau) keine Seltenheit.

Wie die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft in einer Preisauswertung zeigt, stieg der Preis für Paprika rasant an. Lag der Durchschnittspreis Anfang Januar bei etwa 2,60 Euro je Kilo, stieg der Preis Anfang April auf über 7,10 Euro. Ein Anstieg von fast 300 Prozent!

Die Lage könnte sich entspannen. Vermutlich kommt es aber erst ab Mai zu einem Preissturz beim Paprika. Allerdings hängt die Entwicklung auch von drei wesentlichen Faktoren ab.

Das sind die drei wichtigsten Gründe für die Preisexplosion

1. Das Wetter

Ein Großteil des Obst- und Gemüses, welches in Deutschland verkauft wird, kommt aus Spanien und Nordafrika. Dort war das Wetter allerdings besonders schlecht. Allein in Spanien kam es vor wenigen Wochen zu einem massiven Wintereinbruch, die Temperaturen sanken. Viele Paprika-Pflanzen seien durch die Kälte überrascht worden und wuchsen dadurch langsamer, erklärt Agrarmarkt-Experte Christoph Behr in einem Interview. Die Folge war eine schlechte Ernte und somit höhere Preise, weil die Nachfrage konstant hoch blieb, das Angebot jedoch radikal abnahm – und das obwohl die Gastronomie immer noch brach liegt.

“Wenn das weltweite Angebot knapper ist, sind es die Hersteller, die aufgrund der großen Nachfrage höhere Preise verlangen können”, sagt der Experte.

Von den Einschränkungen in der Gastronomie ist Paprika allerdings kaum betroffen. Verbraucher kochen verstärkt zuhause, dadurch wird die Produktion komplett aufgefangen. Nahezu alle Produzenten in Südeuropa und auch in Deutschland hätten die Anbauflächen für Paprika im Vorjahr erweitert, erklärt ein Rewe-Filialleiter auf Anfrage. „Paprika ist weniger empfindlich, geht schnell weg und zählt mit Kartoffeln, Zwiebeln und Tomaten zu den Bestsellern in der Gemüsetheke.“

2. Corona-Einschränkungen

Neben dem Wetter treiben auch die coronabedingten Einreisebeschränkung den Preis. Nicht nur in Deutschland müssen Unternehmen mit längeren Staus, Testungen und mehr Bürokratie an der Grenze rechnen. Das wirkt sich auch auf den Preis aus. Je später ein Lastwagenfahrer an seinem Ziel ankommt, desto länger braucht er wieder zurück an seinen Startort.

Auch Erntehelfer kommen nur schwer auf die Felder. Ausgangssperren, Grenzkontrollen, verpflichtende Testungen sind nur wenige der vielen Gründe. Zusätzlich wird aber mehr Personal bei der Ernte benötigt. Selbst für regionales Obst und Gemüse müssen Verbraucher tiefer in die Tasche greifen. Besonders beim Spargel, Brokkoli, Blumenkohl, Lauchzwiebeln und Kopfsalat im Supermarkt macht sich das bemerkbar.

Auf dem Erntefeld müssen Abstände eingehalten werden. Dadurch braucht es mehr Personal, welches im Zwei- und vielerorts sogar im Dreischichtbetrieb arbeitet. Nur wenige Betriebe setzen auf Ernteroboter. Der Großteil erntend per Hand. Helfende Hände kommen auch bei der Paprika-Ernte in Spanien ursprünglich aus Osteuropa, denen auch entsprechende Unterkünfte angeboten werden müssen. Großraumschlafplätze sind auch aus Sorge vor einem möglichen Infektionsausbruch bei Produzenten unbeliebt.  

3. Rentable Routen werden bevorzugt

Auch in der Logistik gibt es ein wichtiges Phänomen: Große Reedereien, die eigentlich Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch nach Europa importieren, verschieben ihre geplante Routen weltweit zugunsten anderer Verbindungen, die hohe Renditen und gleichzeitig einen schnellen Containerumschlag versprechen, erklärt der Deutsche Fruchthandelsverband. Je länger ein Container besetzt bleibt, desto unrentabler ist es.

Die Auslastung in der Seefracht sei insgesamt stark gestiegen, doch Europa gehört nicht zu einer präferierten Destination der Unternehmen. Hauptsächlich sind Seeschiffe derzeit auf dem Weg nach Nordamerika oder Asien. Für 2021 könnten die Transportkosten steigen, das würde wichtiges Obst und Gemüse teurer machen.

Im Video:

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