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Ebay braucht dringend gute Nachrichten. Erst Anfang des Jahres ist ein
Gesetz
in Kraft getreten, dass Handelsplattformen dazu verpflichtet, private Verkäufer dem Finanzamt zu melden, wenn diese mehr als 30 Artikel mit einem Wert von mehr als 2.000 Euro im Jahr verkaufen. Auch sinkende Gewinne musste das Unternehmen kürzlich vermelden.

Mit der neuen Maßnahme soll das Privatkundengeschäft wieder angekurbelt werden. Laut Ebay hätte das mehrere Vorteile, erstens mehr günstige Artikel auf der Seite und zweitens sind aktive Verkäufer auch fleißigere Käufer.

Grundsätzlich können Sie also private Artikel kostenlos verkaufen. Die bisherigen 35 Cent Einstellgebühr fallen ebenso weg wie die Verkaufsprovision von 11 Prozent. Wer für 100 Euro verkauft, musste bisher 11,35 Euro an Ebay abdrücken, jetzt fallen diese Gebühren weg.

Doch es können zusätzliche Gebühren auch für Privatnutzer anfallen, etwa wenn Sie Zusatzoptionen auswählen. So können Sie die von Ihnen eingestellten Produkte mit Anzeigen bewerben lassen oder Versand in ins Ausland anbieten.

 

Ebay-Verkäufe: 320 Angebote pro Monat frei

Wenn Sie keine kostenpflichtigen Zusatzoptionen wählen, verkaufen Sie auf Ebay privat ab jetzt kostenlos. Der erzielte Preis für die Produkte landet also komplett auf Ihrem Konto.

Es gibt aber eine Obergrenze für kostenlose Verkäufe: Sie können jeden Monat bis zu
320

Festpreis- und Auktionsangebote
mit beliebig hohem Startpreis

erstellen, ohne dass dafür eine Angebotsgebühr anfällt. Für alle weiteren Angebote berechnet Ihnen Ebay eine Gebühr von jeweils 50 Cent.

Ausnahme: Wenn Sie Auktionsangebote mit einem Startpreis von 1 Euro einstellen und das nicht mit einer Dauer von einem oder drei Tagen machen, sind
weitere 2.500 Angebote pro Monat
kostenlos möglich. Der Keller kann also entrümpelt werden.



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